Die Erdölproduktion der Golfstaaten ist im März gegenüber Februar um ein Drittel zurückgegangen, berichtet die Wirtschaftszeitung Vedomosti mit Verweis auf Daten des Ölkartells Opec. In absoluten Zahlen sank die Ölförderung in der Krisenregion um 8 Mio. Barrel auf 16,5 Mio. Barrel pro Tag.
Am stärksten betroffen war der Irak, dessen Ölproduktion um 2,6 Mio. Barrel bzw. 61,5% auf 1,6 Mio. Barrel pro Tag einbrach. Die Produktion von Kuwait ging um 54% auf 1,2 Mio. Barrel pro Tag und die der Vereinigten Arabischen Emirate um 45% auf 1,9 Mio. Barrel zurück. Der größte Produzent, Saudi-Arabien, verlor 2,3 Mio. Barrel bzw. 23% auf 7,8 Mio. Barrel pro Tag. Der Iran verringerte seine Produktion nur um 6% bzw. um 181.000 Barrel auf 3,1 Mio. Barrel pro Tag.
Das erweiterte Ölkartell Opec+ kam auf ein Minus von 7,7 Mio. Barrel pro Tag. Russland, das dem Kartell angehört, steigerte seine Produktion geringfügig um 3000 Barrel auf 9,17 Mio. Barrel pro Tag. / Vedomosti (RU)