Lange Zahlungsketten

Russische Unternehmen mit Chinageschäft schalten immer mehr Banken als Vermittler ein, um ihre Transaktionen zu tarnen und so die US-Sanktionen zu umgehen. Das erfuhr die Zeitung Financial Times von nicht namentlich genannten westlichen Beamten und drei russischen Finanziers. Seit Januar haben viele chinesische Banken aus Sorge vor Sekundärsanktionen der USA die Annahme von Zahlungen aus Russland eingeschränkt. Ein russischer Investor, der anonym bleiben wollte, bestätigte gegenüber der Financial Times, dass es „jeden Monat“ schwieriger werde, Geld nach China zu überweisen. Lange Vermittlerketten würden zwar die Kosten treiben, aber die Transaktionen seien für Behörden dann schwerer aufzuspüren, räumt Matis Mäeker, der Chef der estnischen Financial Intelligence Unit (FIU), ein. / [Financial Times](https://www.forbes.ru/finansy/511819-rossijskij-biznes-nacal-sozdavat-cepocki-posrednikov-dla-mezdunarodnyh-tranzakcij?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (EN), [Forbes](https://www.forbes.ru/finansy/511819-rossijskij-biznes-nacal-sozdavat-cepocki-posrednikov-dla-mezdunarodnyh-tranzakcij?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)

07.05.2024

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