Landmaschinen-Verkäufe rückläufig

Vom Januar bis Juli 2024 sind die Verkäufe von Landmaschinen aus russischer Produktion im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 10,9% auf 127,7 Mrd. Rubel (1,4 Mrd. Euro) zurückgegangen. Das berichtet die russische Wirtschaftszeitung Kommersant unter Berufung auf Angaben des Branchen-Herstellerverbandes Rosspezmasch. Die Produktion von Landmaschinen verringerte sich um 7,4% auf 161 Mrd. Rubel (1,6 Mrd. Euro), der Export schrumpfte um 25,2% auf 9,5 Mrd. Rubel (93,1 Mio. Euro). Die Produktion von Mähdreschern ging um 9% auf 3.680 Stück, die von Traktoren um 22,3% auf 2.620 Stück und die von Sämaschinen um 22,4% auf 2.480 Stück zurück. Auch die Lieferungen dieser Landmaschinen auf den Binnenmarkt sank jeweils um 19,6%, 4,1% und 17%.

Laut Alexander Altynow, Vorstandschef des Landmaschinenhändler-Verbandes ASHOD, schrumpften die Verkäufe von Landmaschinen in Russland im Jahresvergleich um 15% bis 18%. Angesichts der schwachen Nachfrage gebe es keinen Preisanstieg; die Händler seien dabei, ihre Lagerbestände zu verkaufen, hieß es. Rosspezmasch stellte zudem fest, dass der Zinssatz für die vom Agrarministerium vergünstigten Kredite für Landwirte im Jahr 2024 von 5% auf 10% Prozent gewachsen ist. Der Markt werde auch dadurch negativ beeinflusst, dass die Landmaschinen-Rabatte für Landwirte ausgeschöpft seien. Die Einnahmen der Agrarbetriebe seien niedrig, die Erneuerung ihrer Maschinen-Bestände verzögere sich. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6918979), [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/business/news/2024/08/27/1058205-prodazhi-selhoztehniki-snizilis?from=newsline) (beide RU)

28.08.2024

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