Kritik an IWF-Plänen
In Europa regt sich Widerstand gegen die Absicht des Internationalen Währungsfonds (IWF), seine Russland-Berichterstattung wiederaufzunehmen (wir [berichteten](https://uni.kammer.ru/de/web_letter?action=6u39mqmaxxbgyzippnskkuqz6qnghba5s5w6no5177ueg9cko4kho) im Morgentelegramm vom vergangenen Donnerstag). Die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr von einem Protestbrief der Finanzminister von neun Ländern, darunter die baltischen und skandinavischen Staaten sowie Polen, an IWF-Chefin Kristalina Georgieva. Unter anderem warnen die Minister davor, dass Russland dem IWF nur selektive Daten geben und so die Wirtschaftslage schönrechnen könnte. Zudem würde die Zusammenarbeit des IWF der vom Westen angestrebten Isolation Russlands entgegenlaufen, so ein weiteres Argument. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg haben auch Frankreich und Belgien die Ankündigung des IWF kritisiert. / [Reuters](https://www.reuters.com/world/europe/nine-european-countries-protest-against-imf-resuming-missions-russia-2024-09-13/) (EN), [RBC](https://www.rbc.ru/economics/13/09/2024/66e34cd09a794745d2ef3c02) (RU)
17.09.2024
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