Russische Banken geben immer weniger Kreditkarten aus. Laut der Wirtschaftsauskunftei OKB schlossen die Banken im vergangenen Monat 1,67 Mio. Kreditkartenverträge ab, 31% weniger als im Vorjahresmonat. Damit hat sich der Rückgang aus dem September noch verstärkt. In den ersten zehn Monaten des Jahres lag die Gesamtzahl der neu ausgegebenen Karten mit 22,34 Mio. um 0,45% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. 2023 und 2022 war das Volumen im gleichen Zeitraum noch um 32% bzw. 24% gewachsen. OKB erklärt die Entwicklung vor allem mit strengeren Vorschriften der Zentralbank, die darauf abzielten, die Verbraucher vor übermäßigen Schulden zu bewahren. Als weitere Gründe gelten die steigenden Zinsen und eine zunehmend schlechte Bonität derjenigen Kunden, die zu den hohen Zinsen noch Kredite aufnehmen wollen bzw. müssen. / [Forbes](
https://www.kommersant.ru/doc/7298702) (RU)