Kirgisistan beschränkt Zahlungen

Banken in Kirgisistan dürfen ab Ende September keine Zahlungen für Waren und Dienstleistungen mehr abwickeln, falls dabei keine Waren tatsächlich geliefert werden. Die auf ein Jahr befristete Maßnahme diene der wirtschaftlichen Sicherheit, begründete die kirgisische Zentralbank ihre Entscheidung. Beobachter sehen darin eine weitere Folge der Sanktionsdrohung, die die USA Ende 2023 an Banken weltweit ausgesprochen haben, falls sie zur Umgehung der Sanktionen gegen Russland beitragen. In den vergangenen Monaten haben Banken in Kirgisistan und in ganz Zentralasien immer mehr Zahlungen russischer Unternehmen abgelehnt. Im Juni habe die Ablehnungsquote in der gesamten Region 30% betragen, berichtete im Sommer eine Gruppe von Logistikfirmen. Aus der Wirtschaft hieß es damals, dass die größten Probleme zwischen Russland und Kirgisistan bestünden. / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/politics/articles/2024/09/09/1060880-na-chto-povliyaet-zapret-natsbanka-kirgizii-platezhei-bez-realnoi-postavki-tovarov), [RBC](https://www.rbc.ru/finances/06/09/2024/66dae7189a79479a6d558cc6) (beide RU)

10.09.2024

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