Kaliningrad mit Kartoffel-Lieferstopp
Das Gebiet Kaliningrad möchte die Ausfuhr von Kartoffeln in andere Teile Russlands stoppen. Die Versorgung der eigenen Bevölkerung habe Vorrang, begründete der Gouverneur der Exklave, Alexej Besproswannych, seine Forderung, deren Umsetzung er dem regionalen Landwirtschaftsminister auftrug. Russlandweit haben sich die Einzelhandelspreise für Kartoffeln in den vergangenen zwölf Monaten fast verdreifacht, auf rund 90 Rubel, umgerechnet einen Euro, pro Kilogramm. In Kaliningrad beschwerten sich Verbraucher zuletzt über Preise von mehr als 100 Rubel.
Die regionale Regierung macht dafür teure Importe verantwortlich. Der Gouverneur deutete an, dass ein Teil der lokalen Ernte zunächst ausgeführt und dann wieder eingeführt werde, was zu doppelten Logistikkosten führe. Laut dem regionalen Landwirtschaftsministerium wurden 2024 in Kaliningrad 149.000 Tonnen Kartoffeln geerntet, von denen 5% das Gebiet verließen. / [RBC](https://www.rbc.ru/economics/27/05/2025/6835a5c79a79477cbf2ba6b9), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7737650?tg) (beide RU)
Die regionale Regierung macht dafür teure Importe verantwortlich. Der Gouverneur deutete an, dass ein Teil der lokalen Ernte zunächst ausgeführt und dann wieder eingeführt werde, was zu doppelten Logistikkosten führe. Laut dem regionalen Landwirtschaftsministerium wurden 2024 in Kaliningrad 149.000 Tonnen Kartoffeln geerntet, von denen 5% das Gebiet verließen. / [RBC](https://www.rbc.ru/economics/27/05/2025/6835a5c79a79477cbf2ba6b9), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7737650?tg) (beide RU)
30.05.2025
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