Investitions-Wachstum abgebremst
Die Investitionen in Russland werden sich in diesem Jahr lediglich um 7,8% erhöhen, schätzt Vizepremier Alexander Nowak. 2023 hatte der Zuwachs noch 9,8% betragen und in den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren es sogar +10,2%. Schuld an der Abschwächung des Wachstums sei das hohe Zinsniveau, stellte Nowak beim „Russischen Wirtschaftsforum“ (REF) Ende vergangener Woche in Tscheljabinsk fest. Ende Oktober hatte die russische Zentralbank ihren Leitzins von 19% auf 21% angehoben. Maßgeblich für die Entscheidung war die anhaltend hohe Inflation im Land. Vor einem Jahr hatte der Leitzins bei 15% gelegen und im Juli 2023 bei 7,5%.
Trotz der hohen Zinsen nehmen sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen in Russland Nowak zufolge immer mehr Kredite auf. Die Kreditvergaben an Privatpersonen hätten sich im vergangenen Monat im Jahresvergleich um 16,8% erhöht, sagte der Vizepremier. Im August habe das Plus im Vergleich zum Vorjahr 19,7% betragen. Das Wachstum habe sich also nur um knapp 3% abgeschwächt. Gleichzeitig habe die Zentralbank mit ihrer straffen Zinspolitik die Inflationsrate gedrückt – von 9,2% im Juli auf 8% Anfang November, ergänzte Nowak. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7295259) (RU)
Trotz der hohen Zinsen nehmen sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen in Russland Nowak zufolge immer mehr Kredite auf. Die Kreditvergaben an Privatpersonen hätten sich im vergangenen Monat im Jahresvergleich um 16,8% erhöht, sagte der Vizepremier. Im August habe das Plus im Vergleich zum Vorjahr 19,7% betragen. Das Wachstum habe sich also nur um knapp 3% abgeschwächt. Gleichzeitig habe die Zentralbank mit ihrer straffen Zinspolitik die Inflationsrate gedrückt – von 9,2% im Juli auf 8% Anfang November, ergänzte Nowak. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7295259) (RU)
11.11.2024
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