Höhere Rückzugssteuer im Gespräch

Russland könnte die sogenannte „freiwillige Zahlung“, die es beim Rückzug westlicher Unternehmen einfordert, von 10% auf 15% des Verkaufspreises erhöhen. Das gab Iwan Tschebeskow, Ressortleiter Finanzpolitik im russischen Finanzministerium, bei einem Forum in Moskau bekannt. Die Maßnahme werde von der Regierungskommission für die Kontrolle von Auslandsinvestitionen diskutiert. Zu den Befürwortern zähle das Industrie- und Handelsministerium. Bei der möglichen Erhöhung handle es sich lediglich um eine Formalie, da in der Praxis in den meisten Fällen gerade 15% gezahlt würden, erklärte Tschebeskow. Die „freiwilligen Zahlungen“ sind eine der Bedingungen für die Zustimmung der russischen Regierung zum Verkauf von Anteilen westlicher Unternehmen in Russland. / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/economics/news/2023/09/21/996403-sdelok-na-vihod?from=newsline), [Interfax](https://www.interfax.ru/russia/921958) (alle RU)

24.09.2023

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