Großer Factoring-Anbieter sanktioniert

Das britische Finanzministerium hat die russische Factoring-Gesellschaft Zenit Finance auf seine Sanktionsliste gesetzt. Die Sanktionen umfassen u. a. das Einfrieren von Vermögenswerten sowie das Verbot von Korrespondenzbankbeziehungen und der Zahlungsabwicklung, heißt es auf der [Website](https://search-uk-sanctions-list.service.gov.uk/) des britischen Finanzministeriums. Zenit Finance ist Tochter der Moskauer Großbank Zenit, die schon seit Februar 2023 auf der Schwarzen Liste der Briten steht.  
  
Medienberichten zufolge sind Factoring-Gesellschaften bei russischen Importeuren zunehmend gefragt, um Probleme im internationalen Zahlungsverkehr zu umgehen. Bei Factoring bekommt der Lieferant einen Teilbetrag für seine Ware von einem Factor überwiesen. Nach Eintritt des Zahlungstermins überweist der Käufer die gesamte Summe an den Factor. Der Factor seinerseits überweist dem Lieferanten den Restbetrag. Für seine Dienste kassiert der Factor eine Provision.  
  
Laut Branchenverband AFK gehört Zenit Finance mit einem 13 Mrd. Rubel (123 Mio. Euro) schweren Portfolio und 85 aktiven Kunden zur Top 20 der größten Factoring-Gesellschaften Russlands. / [Frank Media](https://frankmedia.ru/183804) (RU)

10.11.2024

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