Gerüchte um Hugo-Boss-Verkauf
Die ehemaligen russischen Läden der deutschen Modemarke Hugo Boss könnten im Spätsommer wiedereröffnen. Das sehe der Kaufvertrag zwischen Hugo Boss und dem Kaufhausbetreiber Stokmann vor, berichtet der Verband der russischen Einkaufszentren (SCA). Der ehemalige Distributionspartner von Hugo Boss in Russland hatte den Kauf von dessen Russlandgeschäft im April angekündigt, vergangene Woche bestätigten die Deutschen den Verkauf. Zu den Einzelheiten des Geschäfts ist nichts bekannt. SCA behauptet darüber hinaus, dass Stokmann auch die Rechte an der Marke Hugo Boss in Russland erhalten habe. Nicht nur werde ihre Mode weiterhin in Russland erhältlich sein, auch sollen die 19 Läden weiter unter dem Namen Hugo Boss firmieren, so der Verband. Der bekannte Analyst Michail Burmistrow hält dies für unwahrscheinlich. Bisher hätten westliche Unternehmen ihre Hauptmarken beim Rückzug aus Russland stets abgezogen. Andernfalls verliere der Rückzug seinen Sinn, so Burmistrow. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6878339) (RU)
10.08.2024
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