Fast 500 Firmen betroffen
Seit dem 24. Februar 2022 haben die USA bislang gegen 494 Unternehmen aus 57 Drittländern sogenannte Sekundärsanktionen in Bezug auf Russland verhängt. Betroffen sind auch sechs Firmen aus Deutschland. Das berechnete die russische Denkfabrik RIAC. Anlass für die Maßnahmen war in den meisten Fällen Hilfe bei der Umgehung der Russland-Sanktionen, zum Beispiel die Lieferung von Elektronik oder Industriegütern. 378 und damit mehr als drei Viertel (76,5%) der betroffenen Firmen stammen aus Ländern, die selbst keine Sanktionen gegen Russland verhängt haben. Der Rest (116 oder 23,5% der Firmen) ist in Staaten ansässig, die die russische Regierung als „unfreundlich“ eingestuft hat. Hierzu zählen insbesondere alle EU-Staaten, Großbritannien, die Schweiz, Norwegen, die USA, Kanada, Australien, Japan und Südkorea. In China sind laut RIAC bislang 107 Unternehmen Opfer von US-Sekundärsanktionen geworden. An zweiter und dritter Stelle liegen die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei mit 75 bzw. 66 sanktionierten Unternehmen. Es folgen Zypern (52), die Schweiz (14), Großbritannien (12), Estland (9), Lichtenstein (8), Frankreich (7) und Deutschland (6). / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/politics/articles/2024/07/26/1052165-s-2022-goda-pochti-500-firm-kosnulis-vtorichnie-sanktsii-ssha) (RU)
29.07.2024
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