EU sucht nach Alternativen

Ende 2024 läuft der Gas-Transitvertrag zwischen Russland und der Ukraine aus. Danach will Kiew nach eigener Ankündigung kein russisches Erdgas mehr Richtung Westen durchleiten. Aber Länder wie Österreich, die Slowakei und Tschechien seien weiterhin auf die russischen Gasimporte angewiesen, berichtet Bloomberg unter Verweis auf Insider. Die EU-Kommission spiele deshalb verschiedene Szenarien durch, wie die Versorgung dieser Mitgliedsländer künftig sichergestellt werden könne. Dabei sollen alternative Lieferwege einschließlich der Gaspipeline TurkStream im Fokus stehen. Die Kommission will dem Bericht zufolge beim Energieminister-Treffen am 4. März in Brüssel einen konkreten Plan vorstellen. Für Länder und Unternehmen, deren Verträge mit Russland über 2024 hinauslaufen, könnte die Möglichkeit vorgesehen werden, dass Russland ab 2025 das für Europa bestimmte Gas lediglich bis an die ukrainische Grenze pumpt. Dort soll der Rohstoff von einem EU-Unternehmen übernommen werden und mit dem Segen der ukrainischen Seite weiter nach Europa strömen. Der Chef des staatlichen ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz, Alexej Tschernyschow, hatte im Herbst deutlich gemacht, dass der Transitvertrag mit dem russischen Konzern Gazprom nicht erneuert werde. / [Bloomberg](https://eur06.safelinks.protection.outlook.com/?url=https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-01-26/eu-prepares-to-rule-out-ukraine-gas-transit-deal-with-russia&data=05%7C02%7Cagumawa@kammer.ru%7C36a911c84603477cce9a08dc20320922%7Cf01ebd987424445ea82aed85410d1013%7C1%7C0%7C638420646485235672%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0=%7C0%7C%7C%7C&sdata=oy0H6MrkBmhavrzZDN478/+Ek9PFgVstZvDHCKP235c=&reserved=0) (EN), RBC [1](https://www.rbc.ru/economics/27/01/2024/65b43d4e9a794738fefe9d94?from=copy), [2](https://www.rbc.ru/business/29/10/2023/653e05a09a79471151dd189d)

30.01.2024

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