EOS stoppt Russland-Ausstieg
Der deutsche Inkasso-Gigant EOS ist einem Medienbericht zufolge aus den Gesprächen über den Verkauf seiner Russlandtochter an die staatliche Gazprombank ausgestiegen. EOS habe den Deal gestoppt, erfuhr die Wirtschaftszeitung RBC aus Finanzmarktkreisen. Ein Sprecher von EOS Russland bestätigte auf Anfrage der Zeitung: „Die EOS Group führt keine Gespräche zum Verkauf ihres Russlandgeschäfts.“ Laut einem Insider gab es lange keine Fortschritte bei der Genehmigung des Deals durch die russische Regierung. Weitere Gründe, warum sich die Deutschen „am Ende gegen den Verkauf entschieden“ hätten, seien die verschärften Rückzugsbedingungen und die Aussichten auf eine Beendigung des Ukraine-Konflikts. Im Oktober 2024 hatte die russische Regierung die sogenannte Rückzugsteuer für westliche Unternehmen von 15 auf 35% des Marktwerts angehoben. Gleichzeitig stieg der verlangte Abschlag vom Marktpreis von 50 auf 60%. / [RBC](https://www.rbc.ru/finances/06/05/2025/6818de3f9a7947fc409ae836?from=from_main_5), [Forbes](https://www.forbes.ru/biznes/536723-kollektorskaa-kompania-iz-germanii-peredumala-prodavat-svou-docku-v-rossii?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (beide RU)
07.05.2025
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