Die Krux mit dem Ölpreis

Angesichts der rückläufigen Öleinnahmen denkt die russische Regierung Insidern zufolge über eine Verschärfung der sogenannten Budgetregel nach. Diese besagt, dass bei einem Ölpreis von über 60 Dollar pro Barrel die Überschüsse aus den Exporten in den Nationalen Wohlstandsfonds fließen. Liegt der Ölpreis darunter, wird die Reserve genutzt, um die geringeren Exporterlöse zu kompensieren. Ab 2026 könnte der Schwellenwert von 60 auf 50 Dollar reduziert werden, sollte der Ölpreis auf dem aktuellen niedrigen Niveau von rund 55 Dollar pro Fass Urals bleiben, erfuhr die US-Nachrichtenagentur Bloomberg von einer mit der Angelegenheit vertrauten Person. In der Regierung liefen derzeit Gespräche dazu. Das setze aber eine Kürzung der Staatsausgaben voraus, was angesichts des andauernden Ukraine-Konflikts problematisch wäre, so die Quelle. / [Bloomberg](https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-05-06/russia-mulls-tightening-budget-rule-over-slumping-oil-prices) (EN), [Frank Media](https://frankmedia.ru/200788) (RU)

08.05.2025

Vorheriger Beitrag

EOS stoppt Russland-Ausstieg

Nächster Beitrag

Noch kein Rückkehr-Antrag

Unser Telegram-Kanal

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal

Возврат к списку