„Eines der stärksten“ Sanktionspakete
Die Europäische Union hat neue Sanktionen gegen Russland beschlossen. Am Freitag einigten sich die Vertreter der Mitgliedsstaaten in Brüssel auf das mittlerweile 18. Paket mit Strafmaßnahmen, wie EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mitteilte. Sie nannte das neue Sanktionspaket „eines der stärksten überhaupt“. Die wichtigste Maßnahme ist wohl die Einführung eines dynamischen Ölpreisdeckels, der künftig 15% unter dem Durchschnittspreis für russisches Rohöl liegen und alle sechs Monate automatisch angepasst werden soll. Die bisherige Obergrenze sinkt damit von 60 auf 47,60 US-Dollar pro Barrel. Zudem werden 105 weitere Tankschiffe, die die EU der russischen „Schattenflotte“ zuordnet, auf die Sanktionsliste gesetzt. Außerdem verhängt die EU ein vollständiges Transaktionsverbot für Nord Stream 1 und 2, um eine denkbare Wiederinbetriebnahme der beiden Ostsee-Gaspipelines für die Zukunft auszuschließen. Unter den neu sanktionierten 14 Personen und 41 Organisationen ist der Russian Direct Investment Fund (RDIF), gegen den ein Transaktionsverbot verhängt wurde. Betroffen sind auch 22 russische Banken, darunter die Onlinebank T-Bank (ehemals Tinkoff). / [EU-Rat](https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2025/07/18/russia-s-war-of-aggression-against-ukraine-eu-adopts-18th-package-of-economic-and-individual-measures/), [RBC](https://www.rbc.ru/politics/18/07/2025/6879e6229a79470a2ab4d8b4), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7905901?query=%D0%A1%D0%B0%D0%BD%D0%BA%D1%86%D0%B8%D0%B8) (beide RU)
21.07.2025
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