Diskussion über Rosneft-Enteignung

Die deutschen Regierungsparteien sind sich uneins in der Frage der Enteignung von Rosneft in Deutschland, schreibt das Handelsblatt. Vorangetrieben werde die Verstaatlichung der Deutschlandtochter des staatlichen russischen Ölkonzerns, zu der u. a. die Raffinerie PCK Schwedt gehört, vom Wirtschaftsministerium. Das Kanzleramt hingegen befürchte „Vergeltungsmaßnahmen der russischen Seite in Form von Enteignungen deutscher Unternehmen in Russland“, so der Bericht. Ebenfalls zurückhaltend sei das Bundesfinanzministerium, das auch vor Ansprüchen der Russen auf eine Entschädigung in „beträchtlicher Milliardenhöhe“ warne. Wie das Handelsblatt aus Regierungskreisen erfuhr, trafen sich deutsche Vertreter vergangene Woche in Istanbul mit Rosneft-Präsident Igor Setschin, „um Lösungsmöglichkeiten auszuloten“. Rosneft Deutschland wird zurzeit von der Bundesnetzagentur verwaltet. Die Treuhandschaft ist bis 10. März befristet. / [Handelsblatt](https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energieversorgung-ampel-streitet-ueber-rosneft-enteignung/100017749.html)

28.02.2024

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