Defizit der Regionen steigt

Die Haushalte der russischen Regionen und Kommunen wiesen im vergangenen Jahr zusammen ein Defizit von 1,5 Bio. Rubel (16,1 Mrd. Euro) auf. Etwa jede fünfte Region ist im Plus, vier Fünftel schreiben rote Zahlen, wie sich aus einem Bericht des russischen Rechnungshofs ergibt. Das größte Defizit wies mit 237 Mrd. Rubel (2,5 Mrd. Euro) die Hauptstadt Moskau auf.

2023 lag das Defizit der konsolidierten Regionalbudgets bei 200 Mrd. Rubel (2,1 Mrd. Euro), 2024 stieg es auf 297 Mrd. Rubel (3,2 Mrd. Euro). Für die Verfünffachung im vergangenen Jahr macht das Finanzministerium höhere Sozialausgaben verantwortlich. Zudem haben die Regionen weniger Steuern als geplant eingenommen. / Frank MediaInterfax (beide RU)

05.04.2026

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