Brot mit Preissprung
Die russische Regierung betrachtet die Brotpreise als einen der zurzeit größten Inflationstreiber, erfuhr die Wirtschaftszeitung Kommersant. Bäckerei-Unternehmen, die zu Beginn der Woche vom Landwirtschaftsministerium einbestellt worden seien, berichteten dem Blatt über Preissprünge in Moskau, St. Petersburg und einigen anderen russischen Regionen seit Jahresanfang um fast 30%. Schuld daran seien weniger die Rohstoffpreise, sondern die Kosten für die Logistik, die bis 30% der Selbstkosten der Hersteller ausmachen, erklären Branchenverbände. Zum Beispiel habe der russische Kleintransporter GAZelle, mit dem oft Backwaren ausgefahren werden, Anfang des Jahres 3,4 Mio. Rubel (34.000 Euro) gekostet. 2021 sei es nur knapp die Hälfte gewesen. Weitere Faktoren sind die steigenden Kraftstoffpreise und das Defizit an Fahrern. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6664351) (RU)
26.04.2024
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