Briten schließen sich Sanktionen an
Nach den USA hat auch Großbritannien die Moskauer Börse, die russische nationale Clearing-Stelle NKZ und den Nationalen Zentralverwahrer NRD mit Sanktionen belegt. Außerdem sanktionierten die Briten die Börse St. Petersburg, die schon seit vergangenem November auf der US-Sanktionsliste steht. Insgesamt richten sich die neuen britischen Strafmaßnahmen gegen 40 Personen und Einrichtungen, wie aus einer Mitteilung der Regierung in London hervorgeht. Die britischen Sanktionen würden kaum Auswirkungen auf den Börsenhandel in Russland haben, meint Sanktionsexperte Gleb Bojko von der Moskauer Rechtsanwaltskanzlei NSP. Denn „die Mehrheit der Auslandsaktiva“ sei schon durch die US-Sanktionen gesperrt worden, die „die schwersten in der Geschichte der Moskauer, des NRD und der St. Petersburger Börse“ seien. Bojko räumte allerdings ein, dass es privaten Anlegern dadurch nun schwerer fallen dürfte, eine Freigabe der gesperrten Assets zu erwirken. / [Brit. Regierung](https://www.gov.uk/government/publications/the-uk-sanctions-list#full-publication-update-history) (EN), [Forbes](https://www.forbes.ru/finansy/514644-velikobritania-vvela-sankcii-protiv-mosbirzi?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU), [RBC](https://www.rbc.ru/rbcfreenews/666af1349a794775de68b08b?ysclid=lxdce88p4r487331158) (RU)
14.06.2024
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