Banken verschärfen Konditionen

Einige europäische Banken haben ihre Konto-Konditionen für Kunden aus Russland verschärft. Das bestätigten mehrere Rechtsanwälte und Vermögensverwalter der Wirtschaftszeitung RBC. Den Angaben zufolge wurde die Mindestsumme, die sich auf dem Konto befinden muss, drastisch erhöht. Bereits 2022 sei ein Mindestguthaben in Höhe von 2 Mio. US-Dollar eingeführt worden, sagte Mark Oigman, Chef der israelischen Investitionsberatung Smartgen. Nun würden einige Banken in Frankreich, Österreich, der Schweiz und Lichtenstein verlangen, dass man mindestens 5 Mio. US-Dollar auf dem Konto habe. In einigen Fällen sei für die Weiterführung des Kontos sogar ein Mindestguthaben von bis zu 15 Mio. Dollar erforderlich. Betroffen sind demnach sogar Russen mit einer zweiten Staatsangehörigkeit oder einem europäischen Aufenthaltstitel. Die Folge davon sei, dass immer mehr russische Bankkunden ihr Geld aus Europa „in loyalere Jurisdiktionen wie Israel oder die USA“ bringen, meinte Oigman.

Im Dezember 2024 hätten die Schweizer Banken UBS und LGT mehrere Konten russischer Kunden mit Einlagen von jeweils mehr als 20 Mio. Dollar geschlossen, teilte Inna Perelechowa von der Moskauer Unternehmensberatung IPN Partners mit. / [RBC](https://www.rbc.ru/finances/07/02/2025/67a4a8559a79475507b3366c), [Forbes](https://www.forbes.ru/finansy/530390-banki-evropy-uzestocili-trebovania-po-ostatku-na-scetah-rossian?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (beide RU)

11.02.2025

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