Absatz von Antidepressiva vervierfacht
Bis Ende 2025 haben russische Apotheken 22,3 Mio. Packungen Antidepressiva im Wert von 20,5 Mrd. Rubel (ca. 230 Mio. Euro) verkauft. Dies geht aus Daten des Analyseunternehmens DSM Group hervor. Im Vergleich zu 2024 stieg das Verkaufsvolumen um 24% mengenmäßig und um 36% wertmäßig, der stärkste Anstieg seit 2022. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz dieser Medikamente im Jahresvergleich um 42% mengenmäßig bzw. 66% wertmäßig.
Laut DSM Group verzeichnen Apotheken das siebte Jahr in Folge steigende Umsätze mit Antidepressiva. Der Absatz von Antidepressiva hat sich von 2019 (8,4 Mio. verkaufte Packungen im Wert von 4,7 Mrd. Rubel, ca. 52 Mio. Euro) bis 2025 vervierfacht.
Das meistverkaufte Antidepressivum im Jahr 2025 (nach Packungsanzahl: 3 Mio.) ist Zoloft des amerikanischen Pharmaunternehmens Viatris. Der Anstieg der Antidepressiva-Verkäufe ist laut der klinischen Psychologin Elisaweta Kulikowa darauf zurückzuführen, dass Russen bei selbstdiagnostizierten Depressionssymptomen vermehrt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Außerdem konnte die Einnahme dieser Medikamente noch Anfang der 2020er Jahre zu sozialer Stigmatisierung führen, wobei die Expertin anmerkt, dass sich die Einstellung zu Antidepressiva aufgrund des gestiegenen Bewusstseins für psychische Erkrankungen wandelt. / RBC (RU)
Laut DSM Group verzeichnen Apotheken das siebte Jahr in Folge steigende Umsätze mit Antidepressiva. Der Absatz von Antidepressiva hat sich von 2019 (8,4 Mio. verkaufte Packungen im Wert von 4,7 Mrd. Rubel, ca. 52 Mio. Euro) bis 2025 vervierfacht.
Das meistverkaufte Antidepressivum im Jahr 2025 (nach Packungsanzahl: 3 Mio.) ist Zoloft des amerikanischen Pharmaunternehmens Viatris. Der Anstieg der Antidepressiva-Verkäufe ist laut der klinischen Psychologin Elisaweta Kulikowa darauf zurückzuführen, dass Russen bei selbstdiagnostizierten Depressionssymptomen vermehrt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Außerdem konnte die Einnahme dieser Medikamente noch Anfang der 2020er Jahre zu sozialer Stigmatisierung führen, wobei die Expertin anmerkt, dass sich die Einstellung zu Antidepressiva aufgrund des gestiegenen Bewusstseins für psychische Erkrankungen wandelt. / RBC (RU)
27.01.2026
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