Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer hat am 3. Juni ihr neues Büro in St. Petersburg offiziell während einer Zeremonie auf dem St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) eröffnet. „Es ist ein Zeichen auch an die Regierungen in Moskau und Berlin, dass die deutsche Wirtschaft den russischen Markt nicht auf Dauer Chinesen und Asiaten überlassen will und an den Zeitpunkt nach Ende des Blutvergießens in der Ukraine denkt“, sagte Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer.
In Kauf und Innenausbau des neuen Büros im Business-Zentrum „Akvilon Links“ im Stadtbezirk Admiraltejskij hat die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer insgesamt drei Millionen Euro investiert. Alexander Schochin, Präsident des Russischen Unternehmerverbandes (RSPP) kommentierte: „Während manche Firmen dem russischen Markt den Rücken gekehrt haben, setzt die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer mit dem Kauf eines Büros in St. Petersburg ein Zeichen, dass deutsche Unternehmen den russischen Markt trotz Sanktionen und aktuellen Herausforderungen nicht aufgeben.“
Sergej Katyrin, Präsident der Industrie- und Handelskammer Russlands (TPP RF) erklärte: „Wir gratulieren unseren jahrzehntelangen Partnern und Freunden von der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer zur Zukunftsinvestition in ein eigenes Büro in St. Petersburg und freuen uns auf die Zusammenarbeit nicht nur im Nordwesten Russlands zum Erhalt der Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern.“
Als Ehrengäste waren mit dabei: der stellvertretende Wirtschaftsminister Denis Tjupyschew, der Vorstandsvorsitzende und Direktor des Roscongress-Fonds, Alexander Stuglew und Anna Solowjowa, Leiterin Internationale Zusammenarbeit beim Russischen Unternehmerverband (RSPP).

Foto: Roskongress