Kein Corona-Knick bei Flugsicherheit

Forscher der angesehenen US-Universität MIT haben sich die Frage gestellt, ob die Corona-Pandemie den Trend zum immer sichereren Fliegen unterbrochen hat. Schließlich geriet die zivile Luftfahrt 2020 in bis dato nicht gekannte Turbulenzen, es folgten Sparprogramme und Kündigungen bei den Airlines. Als sich nach dem Ende der Pandemie der Flugverkehr wieder rasant erholte, hätte es zu vermehrten Unfällen kommen können, so die Arbeitshypothese der Forscher.

Eine Gegenüberstellung von Passagieren und Unfällen mit Todesfällen im Flugverkehr zeige, dass es keine Hinweise auf einen Abbruch des Trends zu mehr Sicherheit gebe, konstatieren die Autoren. Im „Pandemie-Zeitraum“, der wegen der Wahl der verglichenen Zeitabschnitte bereits 2018 beginnt, habe es einen Toten pro 13,7 Mio. Passagiere gegeben. Im Jahrzehnt davor sei es ein Toter pro 7,9 Mio. Passagiere gewesen (siehe Grafik). Die Autoren heben noch einen weiteren Befund ihrer Arbeit hervor: Es gebe in den Daten Hinweise darauf, dass sich während der Pandemie „Tausende von Passagieren“ auf den Flügen mit Covid-19 angesteckt hätten und daran gestorben seien. / [Statista](https://www.statista.com/chart/33329/worldwide-commercial-air-travel-fatalities-per-passenger-boarding/) (EN), [MIT](https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0969699724001066?dgcid=author#appsec2) (EN)

06.11.2023

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