Durchbruch im zweiten Anlauf

Bis zur Veröffentlichung von ChatGPT schien der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz (KI) im Wirtschaftsleben ausgefallen zu sein. Die damals mit diesem Begriff gemeinten Technologien hatten seit 2019 keine Zuwächse mehr erzielt, was den Einsatz in Unternehmen betrifft. Einen neuerlichen Anstieg gibt es erst seit 2023, wie eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey zeigt (siehe Grafik). Demnach setzen 72 der weltweit befragten Unternehmen KI ein, erklären die Macher der Studie. Den „Einsatz“ bzw. im englischen Original „adoption“ definiert McKinsey als die Nutzung von KI „in mindestens einer Funktion“. Damit sind z. B. Chatbots für den IT-Support oder Systeme für personalisiertes Marketing gemeint. Für den Anstieg ist der Boom der sogenannten generativen KI verantwortlich. Die Programme, deren Aushängeschild das Ende 2022 vom US-Unternehmen OpenAI veröffentlichte ChatGPT ist, werden mit alten Daten gefüttert und erzeugen daraus oft sinnvolle neue Inhalte, z. B. Texte und Bilder. Binnen des vergangenen Jahres verdoppelte sich ihre Adoptionsrate. Die andere, traditionelle Variante der KI heißt „analytische KI“. Sie kommt zum Beispiel bei Empfehlungssystemen von Onlineshops und Videoplattformen zum Einsatz. / [McKinsey](https://www.mckinsey.com/capabilities/quantumblack/our-insights/the-state-of-ai) (EN)

06.06.2024

Unser Telegram-Kanal

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal

Возврат к списку