Abkühlung im Wohnungsbau

Die russischen Wohnbaugesellschaften könnten im laufenden Jahr ihre Investitionen in Bauflächen um 45% zum Vorjahr auf 200 Mrd. Rubel (2,1 Mrd. Euro) zurückfahren, meint das Beratungsunternehmen IBC Real Estate. Das würde immer noch beinahe dem doppelten Volumen von 2020 entsprechen (siehe Grafik). Als Gründe gelten hohe Bau- und Finanzierungskosten, aber auch die schwache Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. 2020, zu Beginn der Corona-Krise, hatte die Regierung ein Förderprogramm für Wohnungskredite aufgelegt, das zu einem Immobilienboom führte. Mitte 2024 ist die Förderung größtenteils ausgelaufen. Angesichts der hohen Marktzinsen für Kredite ist die Nachfrage nach Wohnungen eingebrochen. Im Februar haben russische Banken insgesamt 127 Mrd. Rubel (1,34 Mrd. Euro) an Hypothekenkrediten ausgegeben, 53% weniger als im Vorjahresmonat, berichtet der Branchendienst Frank RG. Laut der staatlichen Entwicklungsbank Dom.rf fiel das Volumen der gestarteten Neubauprojekte im Februar um 31% zum Vorjahr auf 2,5 Mio. Quadratmeter. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7563313) (RU)

13.03.2025

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