Hochqualifiziert, hochkompliziert: HQS-Reform bereitet Unternehmen Sorge

Seit 2010 nutzen Unternehmen in Russland das Verfahren zur Einstellung ausländischer hochqualifizierter Spezialisten (HQS). Das Modell hat sich als nützliches Instrument für die russische Wirtschaft bewährt: Fachkräfte mit nötigem Know-how kommen nach Russland und steigern den Mehrwert in den Betrieben. Im Gegenzug erhalten sie einen mit Vorteilen bedachten Rechtsstatus. Die Mitte Februar vom russischen Finanzministerium vorgeschlagenen Änderungen am Gesetz über den HQS-Rechtsstatus sieht im Kern eine nahezu dreifache Anhebung des gesetzlichen Mindestgehalts vor.

HQS-Messlatte wird neu justiert

Konkret schlägt die Behörde vor, das monatliche Mindestbruttogehalt für HQS von derzeit 250.000 Rubel, rund 2700 Euro, auf 717.000 Rubel anzuheben, etwa 7800 Euro. Ausgenommen sind die Berufsgruppen Ärzte, Lehrer, Forscher – ihr Mindestgehalt soll auf 358.000 Rubel festgesetzt werden, umgerechnet 4000 Euro.

Das aktuelle Mindestgehalt von 250.000 Rubel gilt bisher für alle Berufsgruppen mit Ausnahme von ausländischem hochqualifiziertem Medizinpersonal (mindestens 83.000 Rubel, umgerechnet 910 Euro) sowie ausländischen Fachkräften in russischen Sonderwirtschaftszonen (58.000 Rubel, 640 Euro). Die Neuregelung könnte noch in diesem Jahr in Kraft treten.

Bei der Einführung des HQS-Modells im Jahr 2010 hatte das Mindestgehalt 167.000 Rubel betragen, umgerechnet 4142 Euro zum damaligen Wechselkurs 40,33 Rubel pro Euro. „Die Autoren des Beschäftigungskonzepts sahen das Mindestgehalt hochqualifizierter Fachkräfte in Relation zum russischen Durchschnittslohn und wollten bei der Festlegung sichergehen, dass die Messlatte um ein Vielfaches höher liegt und den HQS-Status auch nachvollziehbar macht“, sagt Ruslan Kokarew, der damals als Mitglied der Führung der Association of European Businesses (AEB) aktiv an der Ausarbeitung beteiligt war und heute Geschäftsführer der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer ist.

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Angesichts Inflation und anhaltender Lohnrallye in Russland hob die Regierung 2024 das HQS-Mindestgehalt erstmals von 167.000, umgerechnet 1815 Euro, auf 250.000 Rubel an, ca. 2717 Euro. Im vergangenen Jahr lag das nominale Durchschnittsgehalt in Russland bei 100.000 Rubel (1100 Euro), also um das Fünffache höher als 2010, als es sich auf 21.000 Rubel belief, zum damaligen Wechselkurs 40,33 Rubel pro Euro. Im vergangenen Jahr dann lag der Monatslohn eines Lieferboten in Moskau bei 140.000 Rubel, 1500 Euro, Autokuriere kamen sogar auf 200.000 Rubel, 2200 Euro.

Befürworter der Neuregelung führen das Argument ins Feld, dass diese Entwicklung die Grenzen zwischen unqualifizierter und hochqualifizierter Arbeit verschwimmen lässt und eine marktgerechte Anpassung des Mindestgehalts von ausländischen Spezialisten erforderlich macht.

Gegen Tricks von Arbeitgebern

Mit der Erhöhung des HQS-Mindestlohns will das Finanzministerium zudem Schlupflöcher schließen, die Arbeitgeber für die Einstellung unqualifizierter Ausländer nutzen. Laut Generalmajor Kirill Adsinow, Leiter der Abteilung Arbeitsgenehmigungen und Visa im Innenministerium, nehmen die Behörden Anstoß an dem jetzigen „intransparenten“ Beschäftigungsmodell von Ausländern. Es sei eine freie, unkontrollierbare Bewegung von Arbeitskräften, die mit Steuerumgehungen einhergeht, kritisiert er.

„Wir hören auch von Arbeitgebern, vor allem Großunternehmen, dass sie unzufrieden sind mit der Fluktuation der Arbeitskräfte. Die Firmen investieren ins Recruiting und den Einstellungsprozess, und die Arbeitskraft geht daraufhin weg und verdingt sich über Online-Plattformen“, erklärt Adsinow. Der Vorsitzende des russischen Rechtsanwalt-Verbandes Wladimir Grusdew sieht im Vorgehen der Behörden eine konsequente Logik: Der Staat will höhere Steuereinnahmen – und verlangt nun auch Ausländern mehr ab. Budgetmittel sollen nur denen zugutekommen, die auch in den Haushalt einzahlten, erklärt der Jurist.

Unternehmerverbände ergreifen Partei

Sollte die Initiative umgesetzt werden, hätte dies spürbare Folgen für zahlreiche Unternehmen in Russland, die auf ausländische Spitzenkräfte angewiesen sind – darunter auch viele Mitgliedsunternehmen der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer. Laut Experten trifft die geplante Maßnahme vor allem vom Mittelstand rekrutierte Fachkräfte. Nicht betroffen sind ausländische Top-Manager, die als CEO oder in der Unternehmensführung arbeiten. Ihre Entlohnung liegt in der Regel über dem angepeilten Mindestbruttogehalt von 717.000 Rubel.

Alexander Kalinin, Präsident des Wirtschaftsverbandes für kleine und mittlere Unternehmen „Opora Rossiji, warnt: „Die Anhebung des Mindestgehalts auf 700.000 wird dem HQS-Modell praktisch den Garaus machen.“ Solche Gehälter seien allenfalls für das Moskauer Stadtzentrum vorstellbar, aber in den Regionen, beispielsweise im Gebiet Iwanowo, ausgeschlossen, fügt der Verbandschef hinzu.

In Unternehmerkreisen sorgt die Initiative für Unruhe. In einer Resolution, die im Rahmen des Forums „Personal der Zukunft: Interaktion zwischen Business und Staat“ Mitte Februar vorbereitet wurde, mahnt Alexander Schochin, Präsident des Russischen Unternehmerverbands RSPP: „Ein Mindestgehalt von 717.000 Rubel ist eine klare Barriere. Solche Gehälter sind selbst unter russischen Erwerbstätigen nicht weit verbreitet.“

Die demografische Situation und ein erhebliches Ausscheiden von Arbeitskräften aus verschiedenen Gründen wirkten sich auf den Arbeitsmarkt aus und erfordern die Suche nach zusätzlichen Arbeitskräften, auch im Ausland, heißt es in der von RSPP verfassten Resolution an die Regierung.

Die russische Wirtschaft stößt zunehmend an personelle Grenzen. Schätzungen zufolge hat sich das verfügbare Arbeitskräftepotenzial seit 2022 um rund 1,5 Mio. Menschen verringert, bedingt durch eine reduzierte Zuwanderung und weniger Arbeitsmigranten aus Zentralasien sowie die Mobilisierung, Gefallene und Verwundete. Die Arbeitslosenquote war bereits vor 2022 niedrig, und liegt aktuell bei 2,2%.

Der Wettbewerb um Arbeitskräfte zwischen Militär, Rüstungsindustrie und zivilen Sektoren beeinträchtigt das Wirtschaftswachstum. Unternehmen berichten von steigenden Löhnen und zunehmenden Schwierigkeiten bei der Besetzung qualifizierter Stellen. Die Folge sind höhere Kosten und eine begrenzte Ausweitung der Produktion. 

Kammer-Vorschlag: Anhebung an Inflation knüpfen

Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer setzt sich gemeinsam mit anderen in Russland tätigen Wirtschaftsverbänden für eine Anpassung der vorgeschlagenen HQS-Regelung ein. Die Kammer hält eine mehrfache Anhebung des Mindestgehalts hochqualifizierter Spezialisten bereits in diesem Jahr für kontraproduktiv – nicht nur für die betroffenen Firmen, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit der russischen Wirtschaft. Weil der Finanzplan der Unternehmen für 2026 bereits feststeht und eine Überarbeitung zu finanziellem und administrativem Mehraufwand führt, wird sich die Maßnahme inflationstreibend direkt im Endpreis der Produkte und Dienstleistungen der betroffenen Unternehmen niederschlagen.

Zur Vermeidung einer solchen Belastung schlägt die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer vor, das HQS-Mindestgehalt nicht in Relation zum russischen Durchschnittsgehalt, sondern zur akkumulierten Inflation der vergangenen Jahre anzuheben. Unter Berücksichtigung der Inflationsrate seit 2010 würde die Anhebung dann beispielweise auf 482.000 Rubel steigen, umgerechnet 5300 Euro. Mit Blick auf die Inflationsrate seit 2024 läge die Mindestgrenze bei 285.000 Rubel, 3600 Euro. Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer schlägt außerdem vor, die neue Regelung frühestens ab 1. Januar 2027 einzuführen.

Nach Einschätzung der Kammer gewährleistet dieser Ansatz einen wohldosierten Übergang zu den neuen Mindestgehalt-Vorgaben, mindert das Risiko eines HQS-Einbruchs in der russischen Wirtschaft und sichert dem Staat stabile Steuereinnahmen. Letztendlich stärkt die Anhebung den Rechtsstatus hochqualifizierter Spezialisten, der besser geschützt ist vor Unterwanderung durch unqualifizierte Arbeitskräfte.

Privileg HQS

Als HQS gelten in Russland ausländische Spezialisten mit einer hohen Qualifikation in einem bestimmten Fachbereich. Die Bewertung der HQS-Kompetenz obliegt dem Arbeitgeber und muss behördlich nicht extra nachgewiesen werden. Allerdings verlangen die Behörden in einigen russischen Regionen seit 2023 Belege für die Qualifikation des jeweiligen Zuwanderers.

Das HQS-Verfahren geht für die ausländische Fachkräfte mit einigen Vergünstigungen einher. So braucht der Arbeitgeber kein grünes Licht der Behörden für die Einstellung eines hochqualifizierten Zuwanderers. Solche Spezialisten fallen auch nicht unter die jährlich festgelegte Beschäftigungsquote für Ausländer.

Eine HQS-Arbeitserlaubnis hat eine Laufzeit von drei Jahren. Der ausländische Spezialist bekommt für diese Zeit eine Aufenthaltserlaubnis. Nach zwei Jahren besteht dann Anrecht auf eine unbefristete Niederlassungserlaubnis. Außerdem darf der hochqualifizierte Ausländer seine nächsten Familienangehörigen nach Russland mitbringen. Im Falle einer Kündigung muss der hochqualifizierte Zuwanderer binnen 30 Tagen eine neue Arbeit finden. Der neue Arbeitgeber kümmert sich dann um eine neue Arbeitserlaubnis. Arbeitgeber genießen in dem HQS-Verfahren ebenso eine Reihe von Vorteilen. So schließen sie für ihren Auslandsspezialisten nur eine Arbeitsunfallversicherung ab und müssen nicht in die gesetzliche Krankenkasse einzahlen.

Mit Blick auf die Einkommensteuer sind ausländische Spezialisten mit russischen Bürgern gleichgestellt. Bis zur Steuerreform 2025 galt eine Einkommensteuer in Höhe von 13% und 15% (Jahresgehalt ab 5 Mio. Rubel, ca. 55.400 Euro). Nach der Steuerreform gilt russlandweit eine progressive fünfstufige Steuerskala. 13% Einkommensteuer zahlen russische Staatsbürger und HQS-Arbeiter mit einem Jahresbruttogehalt bis 2,4 Mio. Rubel, 26.600 Euro, also einem Monatsgehalt bis 200.000 Rubel, umgerechnet 2200 Euro. Da hochqualifizierte Fachkräfte oftmals zu den Besserverdienern gehören, beträgt ihre Einkommenssteuer je nach Lohnniveau mindestens 15% (200.000-417.000 Rubel im Monat, 2200-4600 Euro), 18% (417.000-1,67 Mio. Rubel, 4600-18.300 Euro), 20% (1,67-4,17 Mio., 18.300-45.800 Euro) oder 22% (über 4,17 Mio. im Monat, 45.800 Euro). 

Wie die HQS-Regelung entstand

Nach einem Jahrzehnt der Umbrüche in der Jelzin-Ära trat Russland, das größte Land der Erde Anfang der 2000er Jahre in eine aktive Wachstumsphase ein. Zahlreiche ausländische Unternehmen entdeckten das in Teilen noch unerschlossene Potenzial des russischen Marktes. Insbesondere europäische Unternehmen tätigten verstärkt Direktinvestitionen in Russland, sodass in den russischen Regionen Industrieunternehmen mit Beteiligung internationaler Investoren entstanden. Schnell wurde klar, dass diese Marktöffnung auch mit dem nötigen Know-how einhergehen muss.

Die Idee zur Schaffung eines vereinfachten Verfahrens zur Anwerbung ausländischer Fachkräfte wurde 2008 vom russischen Unternehmertum angeregt. An der Wiege zu dieser Initiative standen das Foreign Investment Advisory Council (FIAC), das die russische Regierung zu Auslandsinvestitionen berät, und der Wirtschaftsverband Association of European Businesses (AEB).

Ruslan Kokarew, damals Chief Operating Officer bei der AEB, war an dem Prozess beteiligt und erklärt: „Wir wollten das Rad nicht neu erfinden und stützten uns auf die Erfahrung unserer europäischen Kollegen. Als Grundlage für das HQS-Gesetz in Russland diente die europäische ‚Blue Card' für ausländische hochqualifizierte Fachkräfte, die damals aktiv innerhalb der EU diskutiert wurde.“

Im Juni 2009 in einer EU-Richtlinie festgelegt, trat die Blue Card in Deutschland erst 2012 in Kraft. Die Blaue Karte ist der wichtigste Aufenthaltstitel der Fachkräftemigration nach Europa und richtet sich an hochqualifizierte Drittstaatsangehörige mit akademischen Abschlüssen, Absolvierende tertiärer Bildungsprogramme oder IT-Fach- und Führungskräfte ohne formale Qualifikation, die in der EU eine berufliche Karriere anstreben. Bis auf Irland und Dänemark gilt die Blue Card in allen EU-Mitgliedstaaten.

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Die Blaue Karte EU schafft zudem erleichterte Bedingungen für den Erhalt der Niederlassungserlaubnis sowie den Familiennachzug. Ihre Erteilung setzt ein bestimmtes Gehaltsniveau voraus. Das Mindestbruttogehalt beträgt gegenwärtig 4225 Euro im Monat. Eine Ausnahme bilden sogenannte Mangelberufe, als solche werden IT-Spezialisten, Ingenieure, Ärzte, Naturwissenschaftler, Mathematiker, akademische Pflegekräfte eingestuft. Ihr Mindestgehalt beträgt 3827 brutto pro Monat. 

HQS und Blue Card im Vergleich

Das HQS-Modell nutzen insbesondere russische Tochterfirmen ausländischer Unternehmen, um Fach- und Führungskräfte einzustellen. Große Nachfrage nach hochqualifizierten Spezialisten herrscht in den Bereichen IT, Bildung, Forschung und Gesundheitswesen. Insbesondere in Betrieben werden erfahrene Ingenieure und Techniker gebraucht, die das nötige Know-how für Technologie- und Produktionsprozesse mitbringen.

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Seit Einführung der HQS-Regelung im Jahr 2010 ist die Zahl der Arbeitsgenehmigungen für ausländische hochqualifizierte Fachkräfte kontinuierlich gewachsen. 2011 lag sie bei 11.000, 2015 überschritt sie erstmals die Marke von 40.000. Im Covid-Jahr 2020 sank die Zahl der Arbeitsgenehmigungen zeitweise unter 20.000 und erreichte im darauffolgenden Jahr 44.000. 2024 lag der Stand bei 50.800 gegenüber 32.000 im Vorjahr. Im vergangenen Jahr wurde 75.400 Arbeitserlaubnisse an ausländische Spezialisten ausgestellt, der bisherige Höchstwert.

In Deutschland wurden 2024 in Deutschland 42.600 Blue Cards erteilt, davon waren 14.850 neu eingereiste Personen. 2023 waren es 41.000 Blue Cards. Die wichtigsten Herkunftsländer unter den nach Deutschland Zugewanderten stammten 2024 aus Indien (20%), der Türkei (13%), Russland (10%), dem Iran (7%) und China (5%). 2023 lag der Anteil hochqualifizierter Zuwanderer aus Russland sogar bei 19%. 

Steigende Ausländerquoten

Arbeitserlaubnisse, die nicht über HQS laufen, werden in Russland an Staatsangehörige visapflichtiger Länder vergeben wie Staaten der Europäischen Union, China oder Indien. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 240.000 solcher Arbeitsgenehmigungen ausgestellt. 2024 waren es insgesamt 138.000.

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Die maximale Zahl der Arbeitserlaubnisse wird jährlich durch Quoten festgelegt, diese gelten nicht für ausländische HQS. Die Höhe der Quote hängt von der Zahl der eingereichten Arbeitgeber-Anträge ab, die im Inland keine Mitarbeiter finden und auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind. Für 2026 wird die Ausländerquote 270.000 betragen – ein Anstieg von 12,5% gegenüber 2025.

Nach 2022 hat sich die Zahl der Chinesen, die zu Arbeitszwecken nach Russland einreisen, vervielfacht. 2022 waren es 11.800 chinesische Staatsbürger, 2024 bereits 98.300 und allein in den ersten drei Quartalen 2025 schon 106.700. Auf dem zweiten Platz steht mittlerweile Indien, aus dem 2022 noch 2800 Personen zu Arbeitszwecken nach Russland einreisten und von Januar bis September 2025 bereits 27.200 Personen. An dritter Stelle kommt die Türkei mit zuletzt 14.700 Einreisen. Vietnam, Bangladesch und Kuba sind Beispiele für weitere visumspflichtige Länder, aus denen seit 2022 mehr Menschen zu Arbeitszwecken nach Russland einreisen.

Neben Arbeitsgenehmigungen stellen die russischen Migrationsbehörden sogenannte Arbeitspatente aus, die für Migranten aus visafreien Ländern (Usbekistan, Tadschikistan, Aserbaidschan) bestimmt sind. So ein Patent wird für einen Monat bis zu einem Jahr erteilt. Davon ausgenommen sind Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung oder Niederlassungserlaubnis sowie Staatsangehörige der Eurasischen Wirtschaftsunion (Armenien, Kasachstan, Kirgisien, Belarus).

2024 stellten russische Behörden 2,08 Mio. Arbeitspatente aus – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als 2,13 Mio. Patente vergeben wurden. Wenn man die Zahl der Arbeitspatente mit den Arbeitserlaubnissen der Arbeitskräfte aus visapflichtigen Ländern sowie HQS zusammenrechnet, lag der Anteil hochqualifizierter Fachkräfte im Jahr 2024 bei rund 2,2%.
 

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16.03.2026

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