Seit gestern sind die Sanktionen der USA gegen russisches Erdöl wieder voll in Kraft. Das US-Finanzministerium hatte sie Mitte März vorübergehend gelockert, um die Folgen des Iran-Kriegs auf die Ölpreise zu begrenzen. Die ausgelaufene Ausnahmegenehmigung für Lieferungen von bereits verladenem russischem Öl werde nicht verlängert, bestätigte Finanzminister Scott Bessent gestern gegenüber Pressevertretern. Er betonte, dass die Maßnahme dazu beigetragen habe, den Ölpreis zu stabilisieren. Dabei verwies er auf „Weltuntergangsszenarien“ von Ölpreisen bis zu 250 Dollar pro Barrel Brent. Aktuell liegt der Ölpreis bei rund 95 Dollar pro Barrel Brent. Russland dürfte durch die Lockerung der Sanktionen rund 2 Mrd. Dollar zusätzlich verdient haben, wiederholte Bessent seine frühere Einschätzung. / Globalnews (EN), RBC (RU)