Der unerwartete Tod des republikanischen US-Senators Lindsey Graham könnte dem von ihm vorangetriebenen Russland-Sanktionspaket neuen Schub verleihen, berichtet das US-Nachrichtenportal CNN. Graham war am Samstag, kurz nach seiner Rückkehr von einem Besuch in der Ukraine, infolge eines Einrisses der Hauptschlagader verstorben, so das vorläufige Resultat der medizinischen Untersuchung. Die von ihm über mehrere Jahre propagierten Maßnahmen umfassen auch hohe Sekundärzölle der USA gegen Abnehmer von russischem Öl, Gas und Uran. US-Präsident Donald Trump stand den Maßnahmen bisher ablehnend gegenüber. Doch nun unterstütze Trump das Sanktionspaket, erfuhr CNN gestern von einem Vertreter des Weißen Hauses. Graham selbst hatte schon am Freitag von einem Durchbruch bei den Verhandlungen mit der US-Regierung in dieser Frage berichtet. / CNN (EN), RBC (RU)