Zinsen statt Investitionen
Russische Unternehmen bringen angesichts der hohen Zinsen ihre freien Mittel zunehmend zur Bank, statt sie zu investieren, konstatiert die Wirtschaftszeitung Kommersant. Aus der Statistik der Zentralbank geht hervor, dass das Volumen der hoch verzinsten Festgeldeinlagen von Unternehmen seit Jahresbeginn um 2,9 Bio. Rubel (28 Mrd. Euro) gewachsen ist. Bei den niedrig verzinsten Girokonten belief sich der Zuwachs lediglich auf 90 Mrd. Rubel (86 Mio. Euro). Die Unternehmen würden ihr Geld hauptsächlich in Einlagen mit kurzer Laufzeit zu Zinssätzen von 18-19% parken, erklärt die Investmentfirma Zifra broker. Falls die Zinsen steigen, können die Mittel zu noch besseren Konditionen angelegt werden. Falls die Zinsen sinken, stünden diese Mittel für Investitionen bereit. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7247344) (RU)
22.10.2024
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