Die Sperrung russischer Einlagen ist unter keinen Umständen möglich. Dies versicherte Alexej Sabotkin, stellvertretender Vorsitzender der Zentralbank, gegenüber RBC Radio. „Auf keinen Fall. Das ist absurd. Offenbar halten sich die absurdesten Theorien am hartnäckigsten“, so Sabotkin. Gerüchte über das Einfrieren russischer Einlagen tauchten erstmals im November 2024 auf. Damals erklärte Alexej Subez, Direktor des Zentrums für Sozial- und Wirtschaftsforschung an der Finanzuniversität der Regierung, die Behörden könnten diesen Schritt zur Inflationsbekämpfung unternehmen. Daraufhin erhielt der Telegram-Bot der russischen Zentralbank unzählige Fragen zu einer möglichen Sperrung von Einlagen. Der Währungshüter bezeichnete die Idee als absurd. Finanzminister Anton Siluanow erklärte im Mai 2026, die Behörden würden einen solchen Vorschlag nicht in Erwägung ziehen. / Kommersant (RU)