Die russische Wirtschaft verdankt ihr Wachstum im vergangenen Jahr um rund 1% hauptsächlich der Rüstungsindustrie, ergab eine Studie des regierungsnahen Wirtschaftsforschungsinstituts ZMAKP. In geringerem Maß trugen noch die Banken und die überwiegend staatlichen Infrastrukturprojekte zum Wachstum bei. Der Beitrag des Rohstoffsektors war hingegen wie schon 2023 und 2024 negativ, obwohl die Wirtschaft in jenen Jahren um jeweils mehr als 4% gewachsen war.
Neben den Bereichen Rohstoffsektor, Rüstungsindustrie, Infrastruktur und Finanzen führt ZMAKP den Rest der Wirtschaft an, auf den rund die Hälfte der russischen Bruttowertschöpfung entfällt. Diese „sonstigen Branchen“ waren im Krisenjahr 2022 als einziger der angeführten Sektoren geschrumpft, 2025 war ihr Beitrag erstmals seit 2022 wieder negativ. / Kommersant (RU)