Widerstand gegen Enteignung
Internationale Banken haben die britische Regierung laut Bloomberg davor gewarnt, eingefrorene russische Vermögenswerte zu konfiszieren, solange es keine rechtliche Grundlage dafür gibt. Banker und Anwälte argumentierten, dass der Schritt „Erschütterungen im globalen Finanzsystem“ und eine Klagewelle gegen die betroffenen Geldinstitute auslösen könne. Außerdem könnte Londons Ruf als internationales Finanzzentrum durch Beschlagnahmungen Schaden nehmen. Die Banken wünschten sich eine Art Rechtsschutz vor möglichen Klagen Russlands, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Finanzinstitute verweisen darauf, dass bei jeder einzelnen Beschlagnahmung mittels eines Prüfpfads nachprüfbar sein müsse, dass das Geld wirklich an die Ukraine gegangen ist. Sie befürchten zudem Folgen für ihre eigene Liquidität, sollten besorgte ausländische Investoren ihr Geld plötzlich abziehen. Viele Banker halten es für sinnvoll, lieber Zinserträge aus den eingefrorenen russischen Geldern zu verwenden, statt die Vermögenswerte selbst zu beschlagnahmen. / [Bloomberg](https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-02-24/ukraine-bankers-call-for-tighter-laws-over-seized-russian-assets) (EN), [Forbes (RU)](https://www.forbes.ru/finansy/506875-banki-predupredili-london-o-posledstviah-konfiskacii-aktivov-rossii)
26.02.2024
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