WhatsApp-Blockade: Mobilfunk profitiert
Wegen der Einschränkungen bei Telegram und WhatsApp (WhatsApp gehört zum US-Technologiekonzern Meta, der in Russland verboten ist) müssen Menschen in Russland offenbar immer öfter auf den klassischen Mobilfunk zurückgreifen. Am Montag verzeichnete der viertgrößte russische Mobilfunkbetreiber T2 in seinem Netz im Schnitt 9% mehr Sprachverkehr als am Vorwochentag. In einigen Regionen betrug das Plus sogar 25%. Bei dem zur T-Bank gehörenden Mobilfunkanbieter T-Mobile stieg die Zahl der Gesprächsminuten Anfang der Woche um ein Viertel.
Die russische Medienaufsicht Roskomnadsor bestätigte am Mittwoch, Anrufe über die Messenger Telegram und WhatsApp „teilweise eingeschränkt“ zu haben. In den Medien wurde kolportiert, dass die größten lokalen Mobilfunkbetreiber Roskomnadsor um die Maßnahme gebeten hätten. Das Branchenportal TelecomDaily schätzt, dass bisher jeder vierte Nutzer wegen der Sperrungen auf Mobilfunk ausweichen musste. Zum Ende des Monats könne sich der Anteil auf 50% verdoppeln. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7959363) (RU)
Die russische Medienaufsicht Roskomnadsor bestätigte am Mittwoch, Anrufe über die Messenger Telegram und WhatsApp „teilweise eingeschränkt“ zu haben. In den Medien wurde kolportiert, dass die größten lokalen Mobilfunkbetreiber Roskomnadsor um die Maßnahme gebeten hätten. Das Branchenportal TelecomDaily schätzt, dass bisher jeder vierte Nutzer wegen der Sperrungen auf Mobilfunk ausweichen musste. Zum Ende des Monats könne sich der Anteil auf 50% verdoppeln. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7959363) (RU)
15.08.2025
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