In Russland werden immer weniger klinische Studien durchgeführt, die eine Voraussetzung zur Zulassung neuer Medikamente sind. Im 1. Halbjahr ging die Zahl der genehmigten Studien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26% zurück, geht aus Daten des Verbands für klinische Untersuchungen AOKI hervor. Absolute Zahlen sind nicht bekannt. Von den westlichen Pharmakonzernen haben nur noch das britisch-schwedische AstraZeneca und das amerikanische Biopharma-Unternehmen Oncotelic eine Studie gestartet, wobei die Amerikaner erstmals in Russland aktiv geworden sind. Dafür kamen mehr Unternehmen aus „freundlichen Ländern“ wie Indien, Belarus und Iran auf den russischen Markt. Laut AOKI liegt der Anteil der Inder an den klinischen Studien, die ausschließlich in Russland durchgeführt werden, bei 45%. / [Kommersant](
https://www.kommersant.ru/doc/7145514) (RU)