Weniger Kabeljau

In Europa sinkt das Angebot an Kabeljau, meldet der russische Fischindustrie-Verband VARPE unter Berufung auf Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Grund seien zum einen die weltweit gesunkenen Fangmengen von Kabeljau. Zum anderen erschweren die verhängten Handelsbeschränkungen die Importe aus Russland. Russland gehört zu den größten Kabeljaufang-Nationen der Welt und ist einer der wichtigsten Kabeljau-Exporteure in die EU. Im vergangenen Jahr importierte die EU laut der UN-Datenbank Comtrade 284.700 Tonnen Kabeljau. Die Importe bestanden knapp zur Hälfte aus gefrorenem Fisch (112.300 Tonnen), von denen 61.400 Tonnen (54,7%) aus Russland und 23.500 Tonnen (21%) aus Norwegen stammten. Außerdem wurden im vergangenen Jahr 76.300 Tonnen gefrorenes Kabeljaufilet in die EU eingeführt. Davon stammten 53,5% (41.000 Tonnen) aus Russland, 33,4% (26.000 Tonnen) aus China und 4,5% (3500 Tonnen) aus Norwegen. / [RBC](https://www.rbc.ru/business/28/05/2024/66548aeb9a794749caa8b0fc?from=from_main_1) (RU)

30.05.2024

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