Weniger Fusionen und Übernahmen

Im vergangenen Jahr gab es in Russland nur 383 Fusionen und Übernahmen und damit so wenig wie seit 2013 nicht mehr. Gegenüber 2023 ging die Anzahl der Deals um 12% zurück. Das berichtet die Wirtschaftszeitung Kommersant unter Berufung auf Daten der Unternehmensberatung Kept (ehemals KPMG Russland). Ein entscheidender Grund für den Rückgang sei, dass es weniger Rückzugsverkäufe von ausländischen Unternehmen gegeben habe, erklärt der Bericht. Die Mehrheit der Firmen, die gehen wollten, sei bereits weg. Außerdem seien die Rückzugsregeln im vergangenen Jahr so verschärft worden, dass bei einem Verkauf bis zu 95% des Marktwertes als Abschlag und Marktexitsteuer abgezogen würden. Die Anzahl von grenzüberschreitenden M&A-Transaktionen ist bereits seit Jahren rückläufig. 2024 wurden nur elf solche Deals von russischen Investoren im Ausland und drei von Ausländern in Russland abgeschlossen. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7603782), [Forbes](https://www.forbes.ru/biznes/533444-na-rossijskom-rynke-zaklucili-minimum-sdelok-po-slianiu-i-pogloseniu-za-11-let?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (beide RU)

26.03.2025

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