Weniger Übersiedler

2024 sind so wenige Menschen nach Russland übergesiedelt wie seit 14 Jahren nicht mehr, belegt die Statistik des russischen Innenministeriums. Demnach machten im vergangenen Jahr nur 31.700 Auslands-Russen vom „Regierungsprogramm zur Förderung der freiwilligen Rückkehr von Landsleuten in die Russische Föderation“ Gebrauch. Die meisten Übersiedler kamen aus Kasachstan (35%). Aus sogenannten „unfreundlichen Ländern“, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben, zogen insgesamt 1800 Menschen zu, darunter 700 aus Deutschland sowie jeweils 600 aus der Republik Moldau und Lettland. Weniger Übersiedler gab es zuletzt im Jahr 2011. Damals hatten 61.100 Landsleute beim russischen Innenministerium einen Übersiedlungsantrag gestellt, tatsächlich siedelten aber nur 31.400 um.

Im Krisenjahr 2022 zählte das Innenministerium 64.800 Übersiedler, wobei die Anzahl der Anträge mit 112.700 fast doppelt so hoch war. Seit dem Start des Repatriierungsprogramms im Jahr 2006 sind insgesamt mehr als 1,2 Mio. Menschen nach Russland umgezogen. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7566486) (RU)

14.03.2025

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