Die russischen Weizenexporte von Juli bis September, den ersten drei Monaten des neuen Landwirtschaftsjahres, dürften mit 5,4 Mio. Tonnen auf den tiefsten Stand seit dem Dürrejahr 2010 fallen, prognostiziert das Beratungsunternehmen SovEcon. Im gleichen Zeitraum 2025 beliefen sich die Exporte auf 11,5 Mio. t und im Schnitt der vergangenen fünf Jahre auf 12,9 Mio. t.
Wie die Wirtschaftszeitung Kommersant Ende August berichtete, dürfte die russische Getreideernte 2026 um 3-6% unter dem Vorjahresniveau liegen. Als Hauptursache des Exporteinbruchs nennt das Blatt Einschränkungen der Schifffahrt im Asowschen und Schwarzen Meer infolge von Drohnenangriffen. Zudem würden Reeder Fahrten in die Risikogebiete ablehnen. / Interfax, Kommersant (beide RU)