Einige Neueigentümer von ehemals ausländischen Unternehmen in Russland könnten demnächst ihre erworbenen Anteile weiterverkaufen. Das berichten mehrere russische Unternehmensberatungen mit Verweis auf von ihnen beratene Firmen. Einige seien nicht so wirtschaftlich erfolgreich, wie von der Regierung in solchen Fällen verlangt, andere würden gerne ihre Gewinne realisieren, haben sie doch die Unternehmen mit einem Abschlag von mindestens 50% zum Marktwert gekauft. Falls sie einen russischen Käufer finden, entfällt diese „Rückzugsbedingung“ der Regierung für ausländische Unternehmen. Ein weiteres Motiv sei die Angst vor einer Verstaatlichung der Unternehmen im Zuge der Tendenz zur „Entprivatisierung“, die in letzter Zeit in Russland zu beobachten sei, meint der Unternehmensberater Witalij Schigulin (siehe auch die Meldung oben). / [RBC](
https://www.rbc.ru/finances/26/04/2024/662a22689a79476dd2df8251) (RU)