Warnung vor Seelachs-Defizit
Als größter Importeur von russischem Fisch in der EU wäre Deutschland am stärksten von einem möglichen Importverbot betroffen. Das schreibt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in ihrem Februarbericht zum globalen Fischmarkt, meldet das Wirtschaftsportal RBC. Sollte die EU Sanktionen gegen russischen Fisch verhängen, wie es vor allem die baltischen Staaten seit Jahren fordern, drohe Deutschland ein Defizit an Fischstäbchen und anderen beliebten Fischprodukten, so die FAO. Laut dem russischen Verband der Seelachs-Fänger (ADM) importierte Deutschland in den Jahren 2020 bis 2023 jährlich rund 135.000 Tonnen Seelachsfilet, was mehr als der Hälfte des gesamten EU-Imports entsprach. 2024 gingen die Importe auf 95.000 t zurück, was der niedrigste Wert seit mehr als zehn Jahren war.
Grund dafür sei, dass die EU die Zollbefreiung für russischen Seelachs aufhob, wodurch Abgaben in Höhe von fast 14% fällig wurden. Davon profitiert hätten vor allem die USA, die im vergangenen Jahr Russland als größten Seelachslieferanten der EU ablösten. / [RBC](https://www.rbc.ru/business/04/03/2025/67c31f709a7947fea2ba9c92) (RU)
Grund dafür sei, dass die EU die Zollbefreiung für russischen Seelachs aufhob, wodurch Abgaben in Höhe von fast 14% fällig wurden. Davon profitiert hätten vor allem die USA, die im vergangenen Jahr Russland als größten Seelachslieferanten der EU ablösten. / [RBC](https://www.rbc.ru/business/04/03/2025/67c31f709a7947fea2ba9c92) (RU)
06.03.2025
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