Vorstoß für mehr Überstunden

Russische Arbeitnehmer dürfen bislang maximal 120 Überstunden pro Jahr leisten. Künftig sollen es 240 sein, hofft Alexander Schochin, Chef des russischen Unternehmerverbandes RSPP. Die Regierung sei bereit, Artikel 99 des Arbeitsgesetzes entsprechend zu ändern, teilte Schochin gestern mit. Maxim Oreschkin, einst russischer Wirtschaftsminister und heute Vizechef der Kreml-Verwaltung, werde demnächst eine Beratung darüber durchführen. Der RSPP-Chef selbst heißt den Vorstoß gut: Der Arbeitsmarkt würde dadurch flexibler werden, und die Arbeitnehmer bekämen die Möglichkeit, ihre Einkommen legal zu steigern, ohne einen Nebenjob ausüben oder in die Selbständigkeit gehen zu müssen. Der Vorschlag für mehr legale Überstunden stammt ursprünglich von der Industrie. Im Dezember wurde er vom Wirtschaftsministerium unterstützt. Die Rechtsabteilung des Kreml dagegen äußerte sich ablehnend. Eine Erhöhung der Schwelle würde negative Auswirkungen auf den Sozialschutz der Arbeitnehmer haben, warnte sie im Februar. / [Interfax](https://www.interfax.ru/russia/1010888)

27.02.2025

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