Volvo und Tesla stoppen Produktion
Volvo hat angekündigt, die Produktion im belgischen Gent für mehrere Tage auszusetzen. Damit reagiert der schwedische Automobilkonzern nach eigenen Angaben auf Verzögerungen bei Lieferungen von Getrieben infolge der Spannungen im Roten Meer. Auch Tesla lässt die Produktion im Werk in Grünheide bei Berlin für den Zeitraum vom 29. Januar bis 11. Februar ruhen. Grund sind ebenfalls fehlende Bauteile infolge der Huthi-Angriffe auf Frachtschiffe im Roten Meer, wie der Elektroauto-Hersteller erklärte. Zuletzt hatten auch andere Unternehmen – darunter etwa das schwedische Einrichtungshaus Ikea und der chinesische Autobauer Geely – vor Lieferengpässen gewarnt. Wegen der Angriffe im Roten Meer meiden große Reedereien wie Maersk und Hapag-Lloyd diese wichtige Handelsroute. Die Verschiebung der Transportwege führt nicht nur zu längeren Lieferzeiten sondern auch zu höheren Seefrachtraten. Insider berichten von einer Verdoppelung der Raten zwischen Asien und Nordeuropa auf nun 4.000 US-Dollar pro 40-Fuß-Container. / [BFM](https://www.bfm.ru/news/542014) (RU), Reuters [1](https://www.reuters.com/business/autos-transportation/tesla-berlin-suspend-most-production-two-weeks-over-red-sea-supply-gap-2024-01-11/), [2](https://www.reuters.com/markets/commodities/ocean-cargo-rates-climb-after-new-red-sea-ship-attacks-2024-01-03/) (EN)
15.01.2024
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