Verlust-Prognose für die Kohlebranche

Die Krise der russischen Kohlebranche wird sich in den kommenden Monaten vertiefen, erwartet man im Energieministerium. Am 1. Juli sagte der stellvertretende Leiter des Departments für Kohleindustrie, Dmitrij Lopatin, im Föderationsrat, dass die saldierten Verluste der Branche bis Jahresende auf 300 bis 350 Mrd. Rubel, umgerechnet 3,3 bis 3,8 Mrd. Euro, steigen könnten. In diesem Betrag sind die Verluste der defizitären Unternehmen mit den Gewinnen der profitablen Betriebe verrechnet. In den ersten fünf Monaten des Jahres hätten sich so bereits saldierte Verluste von insgesamt rund 112 Mrd. Rubel (1,2 Mrd. Euro) angehäuft, was bereits dem Defizit der Branche für das gesamte Jahr 2024 entsprach, so Lopatin.  
  
Einen Tag nach seinem Auftritt veröffentlichte die Statistikbehörde Rosstat Daten zu den Verlusten der Kohlebranche in den ersten vier Monaten des Jahres. Sie lassen vermuten, dass ihre Aussichten noch düsterer sind als vom Energieministerium berichtet. Demnach summierten sich die Defizite allein von Januar bis April bereits auf 128,6 Mrd. Rubel (1,4 Mrd. Euro). / Interfax [1](https://www.interfax.ru/business/1033981), [2](https://www.interfax.ru/business/1034193) (RU)

13.07.2025

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