Verkaufsverbot für Raiffeisen aufgehoben

Ein russisches Gericht hat das zwischenzeitliche Verkaufsverbot für die Raiffeisenbank, die Russlandtochter der österreichischen Raiffeisen Bank International (RBI), aufgehoben. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters vom Anwalt der Österreicher. Der Gerichtsentscheid bringe die RBI einem Marktexit aus Russland ein Stück näher, urteilt Reuters. Die Bank prüft seit Beginn des Ukraine-Konflikts einen Rückzug aus dem Land. Die nun aufgehobene Maßnahme stand im Zusammenhang mit einer Klage der russischen Investmentgesellschaft Rasperia Trading Limited.  
  
Die RBI hatte Ende 2023 angekündigt, von Rasperia knapp 28% der Anteile am österreichischen Baukonzern Strabag zu übernehmen. Weil die europäischen Behörden den Deal nicht genehmigten, ließ die Bank im Mai 2024 von dem Vorhaben ab. Im September verordnete ein russisches Gericht die Beschlagnahmung von Aktien der russischen Raiffeisenbank. Im Januar dieses Jahres wurde das Bankinstitut in Russland zur Zahlung eines Schadenersatzes in Höhe von 2 Mrd. Euro an Rasperia verurteilt. / [Reuters](https://www.reuters.com/business/finance/russian-court-lifts-temporary-freeze-raiffeisen-shares-russian-unit-2025-08-05/) (EN), [RBC](https://www.rbc.ru/rbcfreenews/6891e24e9a7947ead45bc148?from=short_news) (RU)

06.08.2025

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