Verbot für Russland-LNG
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) soll einem Zeitungsbericht zufolge den Terminal-Betreiber Deutsche Energy Terminal GmbH (DET) angewiesen haben, kein Flüssigerdgas (LNG) aus Russland anzunehmen. Das erfuhr die britische Wirtschaftszeitung Financial Times aus einem Brief des Ministeriums, der am vergangenen Mittwoch an die DET gegangen sein soll. Darin werde der Betreiber von vier deutschen LNG-Terminals aufgefordert, bis auf weiteres „keine russischen Lieferungen zu akzeptieren“. Bei dem Verbot gehe es um übergeordnete Interessen Deutschlands, heiße es dort. Die DET hatte zuvor angekündigt, zum 17. November eine Lieferung von russischem Flüssigerdgas am Standort Brunsbüttel zu erwarten. Dies würde, so das BMWK, den eigentlichen Zweck der neu gebauten LNG-Terminals unterlaufen, nämlich Deutschland „unabhängig vom russischen Gas“ zu machen. / [Financial Times](https://www.ft.com/content/94bb16b8-b4b1-4360-b7d0-cecca1ebffaa) (EN), [Forbes](https://www.forbes.ru/biznes/525152-ft-uznala-o-trebovanii-berlina-k-terminalam-germanii-ne-prinimat-spg-iz-rossii?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)
15.11.2024
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