USA frieren AKW-Gelder ein

Das US-Justizministerium hat 2 Mrd. Dollar an russischen Mitteln eingefroren, die für den Bau des Atomkraftwerks Akkuyu in der Türkei vorgesehen waren. Das Geld sollte über die Bank J.P. Morgan auf Konten der türkischen Staatsbank Ziraat fließen, erfuhr die US-Zeitung Wall Street Journal von Insidern. Ursprünglich hätten die USA die Mittel enteignen wollen, doch aus Rücksicht auf die Beziehungen zur Türkei habe die Biden-Regierung auf den Schritt verzichtet. Das Geld gehört zu den insgesamt 9 Mrd. Dollar an Krediten der russischen Zentralbank und der staatlichen Gazprombank. Mit ihnen soll der Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks durch den russischen Staatskonzern Rosatom vorfinanziert werden. Laut dem Wall Street Journal gehen die US-Behörden davon aus, dass Russland mit diesen Mitteln eine „Dollar-Reserve“ im Ausland aufbauen und damit Sanktionen umgehen wolle. Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitierte eine namentlich nicht genannte Quelle in der türkischen Präsidialverwaltung mit den Worten, dass es sich bei dem Bericht um „Desinformation“ handle. / [Frank Media](https://frankmedia.ru/191380) (RU), [Wall Street Journal](https://www.wsj.com/politics/policy/moscow-has-2-billion-stuck-at-jpmorgan-the-u-s-isnt-sure-what-to-do-with-it-b0669584?mod=hp_lead_pos8) (EN), [Prime](https://1prime.ru/20250203/turtsiya-854629101.html) (RU)

04.02.2025

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