USA bei Großkredit dabei
Die USA werden sich an dem 50-Milliarden-Dollar-Kredit an die Ukraine beteiligen, der mit Zinserträgen aus den eingefrorenen russischen Zentralbankgeldern finanziert werden soll. Das teilte Präsident Joe Biden gestern mit. Der US-Beitrag werde 20 Mrd. Dollar betragen. Das entspricht dem Beschluss der G7 vom Juni, wonach die USA und die EU je 20 Mrd. Dollar beisteuern, während Großbritannien, Japan und Kanada die restlichen 10 Mrd. Dollar übernehmen.
Die Beteiligung der USA war bis zuletzt offen, weil dafür eine Änderung der EU-Sanktionspolitik erforderlich schien. Die USA wollten so sicherstellen, dass die russischen Mittel so lange wie nötig eingefroren bleiben. Von dieser Bedingung ist das Weiße Haus nun offenbar abgerückt. Joe Biden und Finanzministerin Janet Yellen führten in ihren schriftlichen Stellungnahmen keine Details dazu an. US-Korrespondenten deutscher Zeitungen berichteten gestern Abend, dass die USA als Entgegenkommen einen „kleinen Zinsaufschlag auf ihren Kredit“ (Handelsblatt) bzw. einen „Zinsaufschlag, der das Kreditrisiko besser abbildet“ (SZ) erhalten sollen. / [Weißes Haus](https://www.whitehouse.gov/briefing-room/statements-releases/2024/10/23/statement-from-president-joe-biden-on-historic-decision-to-leverage-russian-sovereign-assets-to-support-ukraine/) (EN), [US-Finanzministerium](https://home.treasury.gov/news/press-releases/jy2669) (EN), [Handelsblatt](https://www.handelsblatt.com/politik/international/finanzhilfe-g7-beschliessen-50-milliarden-kredit-fuer-ukraine/100081979.html), [SZ](https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-g7-kredit-christian-lindner-russland-lux.YSTqBd6AcigqPbNESpKRYT)
Die Beteiligung der USA war bis zuletzt offen, weil dafür eine Änderung der EU-Sanktionspolitik erforderlich schien. Die USA wollten so sicherstellen, dass die russischen Mittel so lange wie nötig eingefroren bleiben. Von dieser Bedingung ist das Weiße Haus nun offenbar abgerückt. Joe Biden und Finanzministerin Janet Yellen führten in ihren schriftlichen Stellungnahmen keine Details dazu an. US-Korrespondenten deutscher Zeitungen berichteten gestern Abend, dass die USA als Entgegenkommen einen „kleinen Zinsaufschlag auf ihren Kredit“ (Handelsblatt) bzw. einen „Zinsaufschlag, der das Kreditrisiko besser abbildet“ (SZ) erhalten sollen. / [Weißes Haus](https://www.whitehouse.gov/briefing-room/statements-releases/2024/10/23/statement-from-president-joe-biden-on-historic-decision-to-leverage-russian-sovereign-assets-to-support-ukraine/) (EN), [US-Finanzministerium](https://home.treasury.gov/news/press-releases/jy2669) (EN), [Handelsblatt](https://www.handelsblatt.com/politik/international/finanzhilfe-g7-beschliessen-50-milliarden-kredit-fuer-ukraine/100081979.html), [SZ](https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-g7-kredit-christian-lindner-russland-lux.YSTqBd6AcigqPbNESpKRYT)
24.10.2024
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