US-Sanktionen wirksamer
Die westlichen Sanktionen gegen russische Öltanker sind bisher wenig erfolgreich. Das legt eine Analyse des Brüsseler Energiehandelsdaten-Anbieters Kpler nahe. Demnach exportierte Russland im September 3,7 Mio. Barrel Rohöl pro Tag und damit so viel wie seit anderthalb Jahren nicht mehr.
Dabei habe es über das gesamte Jahr 2025 eine „Sanktions-Eskalation“ gegen die sogenannte russische Schattenflotte gegeben, schreiben die Analysten. An diesen Sanktionen waren jedoch nur die EU und Großbritannien beteiligt, nicht die USA, die zuletzt Ende Januar Strafmaßnahmen gegen russische Tanker erließen.
Zurzeit stehen nur 40% aller mit Sanktionen belegten Schiffe auf US-Sanktionslisten. Dabei sinke die Produktivität der vom US-Finanzministerium gelisteten Schiffe um durchschnittlich 70%, ermittelte Kpler. Tanker, die nur von Brüssel und London sanktioniert wurden, büßen hingegen nur 30% ihrer Transportleistung ein. Russische Handelspartner fürchten offenbar weitaus mehr die US-Sanktionen als die der Europäer, schließen die Analysten. / [Kpler](https://www.kpler.com/blog/assessing-the-impact-of-sanctions-on-russias-shadow-fleet) (EN)
Dabei habe es über das gesamte Jahr 2025 eine „Sanktions-Eskalation“ gegen die sogenannte russische Schattenflotte gegeben, schreiben die Analysten. An diesen Sanktionen waren jedoch nur die EU und Großbritannien beteiligt, nicht die USA, die zuletzt Ende Januar Strafmaßnahmen gegen russische Tanker erließen.
Zurzeit stehen nur 40% aller mit Sanktionen belegten Schiffe auf US-Sanktionslisten. Dabei sinke die Produktivität der vom US-Finanzministerium gelisteten Schiffe um durchschnittlich 70%, ermittelte Kpler. Tanker, die nur von Brüssel und London sanktioniert wurden, büßen hingegen nur 30% ihrer Transportleistung ein. Russische Handelspartner fürchten offenbar weitaus mehr die US-Sanktionen als die der Europäer, schließen die Analysten. / [Kpler](https://www.kpler.com/blog/assessing-the-impact-of-sanctions-on-russias-shadow-fleet) (EN)
24.10.2025
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