Die Russlandtochter der italienischen UniCredit-Bank hat ihren Gewinn im vergangenen Jahr auf 814 Mio. Euro beinahe verdoppelt. Die Steigerung erklärt sich zu einem großen Teil durch eine Rückstellung in Höhe von rund 460 Mio. Euro im Jahr 2024. Die Mittel waren für den Rechtsstreit mit der Gazprom-Tochter Ruschimallianz, dem Betreiber des LNG-Projekts in Ust-Luga, reserviert worden. Im August 2025 wurden die Mittel ausgezahlt, ohne den Gewinn 2025 zu belasten.
Zugleich hat die nach der Raiffeisenbank zweitgrößte russische Bank mit ausländischer Beteiligung ihr Russlandgeschäft weiter zurückgefahren. Die Zahl der russischen Mitarbeiter sank um fast 40% auf 1560 Personen, das Filialnetz schrumpfte von rund 40 auf aktuell 13 Standorte. / Kommersant (RU)
UniCredit verdoppelt Gewinn
14.02.2026
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